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L’emigrazione di massa dalla provincia di Modena: la percezione della stampa locale.

Il fenomeno emigratorio di massa inauguratosi nella seconda metà del XIX secolo ed esploso nei decenni a cavallo fra Ottocento e Novecento, ha prodotto anche nell'ambito locale modenese cifre consistenti. La memoria di un pesante passato emigratorio prodottosi in quegli anni all'interno di tutta la provincia, è evidenziata da numerose testimonianze di grande qualità e caratura (persino nel contesto nazionale) nonchè da un fermo proposito - sempre più sentito negli ultimi anni da parte di un numero consistente di ricercatori e studiosi - di recupero delle biografie e di quelle storie d'emigrazione, fino a tempi recentissimi, sconosciute o dimenticate.

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RIASSUNTI IN LINGUA: Die Entwicklung der Emigrationswelle zwischen dem XIX. und XX. Jahrhundert in der Provinz von Modena: die journalistische Darstellung der Erscheinung. Die Jahren von 1880 bis 1914 sind als das Period der „Größen Emigration“ der italienischen Bevölkerung allgemein bekannt. Seit der zweiten Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts, beschließte eine eindrücksvolle und zunehmende Masse von Arbeitern und Bauern ins Ausland zu ziehen, um ihre zerbrechlichen Lebensbedingungen zu verbessern. In Wirklichkeit prägten diese Ausreiseflüsse nicht nur das Period um die Jahrhundertwende sondern auch die folgenden Jahrzehnte ungefähr bis zu den Sechziger Jahren. Namentlich hat man geschätzt, daß etwa 25 Millionen italienische Bürgern von 1876 bis 1976 ihre Herkunftsländer verließen. Jedoch wenn wir auch die Summe der im Ausland gebürtigen Italiener untersuchen, wird die Gesamtzahl wesentlich beträchtlicher: der italienische Staat hat deshalb fast 50 Millionen Personen in einem Jahrhundert durch die Emigration verloren, sodaß man behauptet kann, es in der Welt eine andere Italien gibt. Obwohl die italienische Emigrationsmassenerscheinung in einer umfassenden Weise und unter zahlreichen Perspektiven schon lange untersucht ist, hat man einige regionalen Aspekte dieses Problems erst in den letzten Jahren erklärt. Kürzlich, hat das Thema des „Gedenkens der Emigrationsperiode“ wichtige Erfolge erhalten und wertvolle Forschungen haben endlich auch die lokalen Hauptauswanderungsprozesse rekonstruiert. Im Gründe genommen, soll die Erinnerung der italienischen Emigration nicht nur in dem Bild des Mafioso und des Kriminelles bestehen: es gibt dagegen unzählige Zeugnisse über die Emigrationserlebnisse von ehrlichen Handwerker und verzweifelten Bauern, die wegen der landwirtschaftlichen Krise (in der zweiten Hälfte des XIX. Jahrhunderts ausgebrochen) verpflichtet wurden, ein neues Leben in Europa, in Amerika oder sogar in Australia wieder an zu fangen. Dieses Gefühl von Verlust, Niederlage und Ergebung zur Abfahrt scheinte auch in Emilia Romagna und innerhalb der Provinz von Modena sehr stark und verwurzelt zu sein. In dem kollektiven Umbewußte, hat diese Region – und namentlich diese Provinz – leider eine ganze nebensächliche Bedeutung gewonnen und es ist überhaupt geglaubt, daß die aus unserem Gebiet kommenden Auswanderungsflüsse einen sehr schwachen Einfluß über die generelle nationale Ebene zeigten. Wahrscheinlich könnte diese Überzeugung nur hinsichtlich des quantitativen Aspekts des Problems (und gegenüber den hervorragenden Beispielen wie Venetien, Kampanien und Sizilien) kaum richtig sein. Die Realität aber äußert sich in einer ganzen anderen Sprache. Kürzlich gemachte Untersuchungen haben nämlich gezeigt, daß sowohl die Bergbewohner des Apennins als auch die Bauern der Poebene in dem XIX. Jahrhundert an eine „Reisekultur“ schon gewöhnt waren, und daß der Beitrag der Region Emilia Romagna zu der italienischen Emigrationserscheinung viel beträchtlicher war, als man allgemein glauben könnte.

Tesi di Laurea

Facoltà: Lettere e Filosofia

Autore: Giulio Pirondini Contatta »

Composta da 194 pagine.

 

Questa tesi ha raggiunto 1383 click dal 20/12/2005.

 

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Disponibile in PDF, la consultazione è esclusivamente in formato digitale.