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Eine Ikone des Fin-de-siècle: Das Bild der "femme fatale" in Literatur und in bildender Kunst

"Di donne fatali ce ne sono state sempre nel mito e nella letteratura, perché mito e letteratura non fanno che rispecchiare fantasticamente aspetti della vita reale, e la vita reale ha sempre offerto esempi più o meno perfetti di femminilità prepotente e crudele."

Das Motiv der dämonischen Verführerin durchzieht die gesamte Weltliteratur seit der altbabylonischen Zeit, wie die biblischen Beispiele von Eva, Dalila, Judith und Salome nachweisen. In der abendländischen Kultur hat die Gestalt der Femme fatale unterschiedliche Bedeutungen; sie steht als Symbol für Traum, Angst und Tod. Als sinnliche Verführerin ist sie für den Mann eine gefährliche Frau, die durch ihre Verführungsmacht eine zerstörerische Kraft über ihn ausüben kann. Schön, faszinierend, grausam, begehrt und gehasst, ist sie die Verkörperung der Sexualität, das Emblem der sinnlichen Liebe, der Leidenschaft und des Instinkts. Sie stellt ein Gebiet der Seele dar, wo die Vernunft und der Intellekt nicht mehr regieren, sondern wo die Irrationalität, die Triebe und die archaische Nacht vorwiegen.
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Die Femme fatale ist eine der Protagonistinnen par excellence der Literatur und der Ikonographie des Dekadentismus. Sie lässt sich nämlich in der nachromantischen Literatur und in der modernen Kunst gut begreifen. Das Bild der Femme fatale steht im Laufe der Zeit immer unter neuen Metamorphosen und ist von Ambivalenz und einem chimärenhaften Charakter gekennzeichnet.
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Diese Arbeit will das sogenannte Frauenbild im Bereich der Literatur und bildenden Kunst des Fin de siècle zu untersuchen und den besonderen Zusammenhang, der zwischen diesen beiden künstlerischen Gebieten in der Darstellung dieser Ikone besteht, zu beleuchten; Es werden zahlreiche Beispiele aus der englischen, französischen und deutschen Literatur und bildenden Kunst gebracht, um die gegenseitigen Einflüsse und Gemeinsamkeiten aus Sicht eines Tertium Comparationis klarzustellen.

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5 1. Einleitung „Di donne fatali ce ne sono state sempre nel mito e nella letteratura, perché mito e letteratura non fanno che rispecchiare fantasticamente aspetti della vita reale, e la vita reale ha sempre offerto esempi più o meno perfetti di femminilità prepotente e crudele.“1 Das Motiv der dämonischen Verführerin durchzieht die gesamte Weltliteratur seit der altbabylonischen Zeit, wie die biblischen Beispiele von Eva, Dalila, Judith und Salome nachweisen. In der abendländischen Kultur hat die Gestalt der Femme fatale unterschiedliche Bedeutungen; sie steht als Symbol für Traum, Angst und Tod. Als sinnliche Verführerin ist sie für den Mann eine gefährliche Frau, die durch ihre Verführungsmacht eine zerstörerische Kraft über ihn ausüben kann. Schön, faszinierend, grausam, begehrt und gehasst, ist sie die Verkörperung der Sexualität, das Emblem der sinnlichen Liebe, der Leidenschaft und des Instinkts. Sie stellt ein Gebiet der Seele dar, wo die Vernunft und der Intellekt nicht mehr regieren, sondern wo die Irrationalität, die Triebe und die archaische Nacht vorwiegen. Sie ist die Äußerung einer Natur, die nicht komplett vom Mann dominiert werden kann. Hinter ihr versteckt sich der Geist einer urweltlichen Großen Mutter, die gleichzeitig wohlwollend und grausam ist und die fasziniert und vernichtet. 1899 schreibt Sigmund Freud Die Traumdeutung, wo klare Merkmale der an Geschlechtsangst leidenden Kultur der Epoche auftauchen: die Frau ist die Gefahr, sie verkörpert die natürliche „Unordnung“; sie ist die Hüterin von Urgeheimnissen, eine untreue und sinnliche Natur, in der „fascinum“ (ästhetischer Vergnügen) und „tremendum“ (negative Gefühle) miteinander verschmelzen. Genau zu der Zeit fordert die Frauenbewegung die Emanzipation der Frau und die Gleichheit der Geschlechter allerdings ist die derzeitige Gesellschaft noch von einem anachronistischen Puritanismus durchdrungen und es entwickelt sich ein uneingestandenes Angstgefühl, das sich in der literarischen und bildlichen Darstellung der Femme fatale sich widerspiegelt. Die Femme fatale ist eine der Protagonistinnen par excellence der Literatur und der Ikonographie des Dekadentismus. Sie lässt sich nämlich in der nachromantischen 1 Mario Praz: La carne, la morte e il diavolo nella letteratura romantica. Milano: Sansoni 1996. S. 165.

Tesi di Master

Autore: Simona Frongia Contatta »

Composta da 73 pagine.

 

Questa tesi ha raggiunto 289 click dal 03/12/2010.

Disponibile in PDF, la consultazione è esclusivamente in formato digitale.