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Die Zweisprachigkeit: Eine Ressource in der frühen Kindheit

Im ersten Kapitel habe ich das Phänomen der Zweisprachigkeit definiert. Um eine genaue und komplette Definition zu geben, habe ich zwischen den verschiedenen Arten von Bilingualismus unterschieden. Zunächst gibt es eine generelle Klassifizierung zwischen individueller und gesellschaftlicher Zweisprachigkeit. Dann habe ich die Formen des individuellen und gesellschaftlichen Bilingualismus beschrieben. Danach habe ich die Unterschiede zwischen einsprachigen und zweisprachigen Personen erklärt sowie die Vorteile der Zweisprachigkeit. Außerdem habe ich mich kurz auf das Phänomen in Italien konzentriert. Zum Schluss habe ich über das Verhältnis zwischen Zweisprachigkeit und Dolmetschen gesprochen, indem ich unterstrichen habe, dass zweisprachig zu sein nicht bedeutet, Dolmetscher zu sein.
Das zweite Kapitel ist einer Art von Zweisprachigkeit gewidmet: Die Zweisprachigkeit in der Kindheit. Die erste Hälfte dieses Kapitels enthält zehn neuropsychologische Thesen zugunsten der frühen mehrsprachigen Erziehung. Durch sie habe ich versucht zu verstehen, warum Kinder schneller eine fremde Sprache lernen als die Erwachsenen. Danach habe ich die Vorteile der Zweisprachigkeit in der Kindheit beschrieben. Der letzte Teil des Kapitels betrifft den Spracherwerb der zweiten Sprache und zwar insbesondere die Art und Weise, mit denen die Eltern ihr Kind die fremde Sprache lehren, die Faktoren, die zum Spracherwerb beitragen und die Phasen des Spracherwerbs der S2 sowohl bei den simultanen als auch bei den konsekutiven Zweisprachigen.
Während die ersten zwei Kapitel das Thema aus einem theoretischen Gesichtspunkt analysieren, bildet das dritte Kapitel den empirischen Teil dieser Arbeit. Ich habe einige Kinder und ihre Eltern der Grundschule meiner Stadt interviewt, um zu beweisen beziehungsweise zu widerlegen, was ich in den ersten zwei Kapiteln beschrieben habe. Die Fragen, die ich gestellt habe, beruhen auf der Theorie. Am Ende der Interviews habe ich eine Art statistische Berechnung mit einer Tabelle gemacht, durch die ich einige Ergebnisse der Forschungen bestätigt habe, aber es gibt einige, die meine Interviews nicht bestätigt haben. Das Ergebnis der Umfrage findet man am Ende meiner Arbeit.

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3 1. Zweisprachigkeit: Definition und Kennzeichen „Die Praxis, abwechselnd zwei Sprachen zu gebrauchen, soll Zweisprachigkeit heißen, die an solcher Praxis beteiligten Personen werden zweisprachig genannt.“ 1 Wie Uriel Weinreich, ein US-amerikanischer Linguist, behauptet, ist die Zweisprachigkeit die Fähigkeit, gleichzeitig zwei Sprachen zu beherrschen. Auch François Grosjean 2 gibt eine Definition von Zweisprachigkeit. Er sagt, dass es nicht notwendig sei, eine perfekt ausgeglichene Beherrschung der bekannten Sprachen zu haben, um zweisprachig definiert zu werden. Es ist genug, zwei oder mehr Sprachen im alltäglichen Leben benutzen zu können. Deshalb sind die zweisprachigen Personen keine Seltenheit mehr, sondern vertreten fast die Hälfte der Weltbevölkerung. 1.1 Wer ist zweisprachig? „Zweisprachig“ ist ein Wort, das in der Umgangssprache verschiedene Bedeutungen hat. Zweisprachig ist die Abteilung einer Schule, in der man zwei fremde Sprachen lehrt; zweisprachig ist die Verwaltung der Region mit Sonderstatut, wo man eine Bescheinigung in Italienisch oder in der anderen offiziellen Sprache beantragen kann; zweisprachig ist der nicht italienische Student, der in unseren Universitäten studiert. Zum Schluss ist derjenige zweisprachig, der sowohl die italienische Sprache als auch den Dialekt beherrscht. Im letzteren Fall sollte man von Diglossie 3 sprechen. Darunter versteht man den multidimensionalen Aspekt der Zweisprachigkeit. 4 1 U. WEINREICH, Languages in contact, Mouton De Gruyter, 1953. 2 François Grosjean ist ein Professor Emeritus an der Universität Neuchâtel in der Schweiz, an der er den Language and Speech Processing Laboratory gegründet hat. 3 Die Diglossie ist die Benutzung von zwei sprachlichen Systemen innerhalb einer Gesellschaft. 4 S. CONTENTO, Crescere nel bilinguismo, Roma, Carocci, 2018, S. 16.

Laurea liv.I

Facoltà: Mediazione Linguistica e Culturale

Autore: Ilaria Lupone Contatta »

Composta da 54 pagine.

 

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Disponibile in PDF, la consultazione è esclusivamente in formato digitale.