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Das Musical ''Elisabeth'', von Michael Kunze und Sylvester Levay: Übersetzung ins Italienische und Kommentar.

Ziel der vorliegenden Arbeit ist, eine theatralisch-gesanglich realisierbare Übersetzung des Musicals "Elisabeth", von Michael Kunze und Sylvester Levay, zu präsentieren, sowie die bei dem Übersetzungsprozess aufgetretenen Probleme zu veranschaulichen und die entsprechenden Übersetzungsentscheidungen zu rechtfertigen. Im ersten Teil der Arbeit wird zuerst das Musical als Theatergattung (1.1), sowie als multimodaler Texttyp im Rahmen der Übersetzungswissenschaft (1.2.) beschrieben; dabei wird auch auf den Stand der Forschung in diesem „Nischenbereich“ hingewiesen und auf die spezifischen Probleme, die bei der Übersetzung von musikalischen Bühnenwerken auftreten können. Anschliessend wird das Musical "Elisabeth" (Entstehungs- und Produktionsgeschichte, Handlung, Struktur) vorgestellt (1.3) und schliesslich wird das Problem der Übersetzbarkeit und Exportierbarkeit dieses Musicals ins Ausland (beziehungsweise nach Italien) angesprochen (1.4). Der zweite Teil der Arbeit besteht aus meiner Übersetzung des ganzen Librettos des Musicals mit nebenstehendem Originaltext. Im dritten Teil folgt eine Analyse der Übersetzung, die in drei Hauptabschnitten gegliedert ist: musik-bezogene Probleme (3.1), textbezogene Probleme (3.2) und kulturspezifische Probleme (3.3).

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1 1. Einleitung Zur Möglichkeit einer italienischsprachigen Version des Musicals Elisabeth äußert sich der gebürtige Italiener Bruno Grassini, der die Rolle des Attentäters Luigi Lucheni in dem Musical mehrmals gespielt hat 1 und der zudem eine Ausbildung zum Dolmetscher und Übersetzer an der Universität Triest absolvierte, mit den folgenden Worten: „Bei einer komplett italienischen Fassung wäre ich gespannt auf die rhythmische Übersetzung. Man muss bedenken, dass es nicht nur inhaltliche Vorgaben gibt, sondern man als Übersetzer auch den Zwängen von Reim und Rhythmus unterliegt. Ein inhaltlich so dichtes Stück zu übersetzen, wirklich den ganzen Inhalt zu vermitteln und das Ganze noch in Reime einzubetten, halte ich für eine riesengroße Herausforderung, für einen literarischen Tanz auf dem Seil “ 2 . Dabei fasst Grassini ganz genau die Probleme zusammen, die die Übersetzung eines Musicals mit sich bringt: einerseits die Verpflichtung zur Wiedergabe des Inhalts, andrerseits die Zwänge auf formal-ästhetischer und musikalischer Ebene. Da die verschiedenen Erfordernisse oft im Konflikt miteinander sind, stellt die Übersetzung eines solchen musikalischen Bühnenwerkes eine sehr anspruchsvolle Aufgabe dar. Die Wahl dieses Themas für meine Magisterarbeit ist in erster Linie auf mein persöhnliches Interesse am Musiktheater, und vor allem an Musicals, zurückzuführen: die Übersetzung eines Musicals schien mir die beste Vereinigung von meiner Musiktheaterleidenschaft mit meinem Übersetzungsstudium zu sein. Mit der Übersetzung eines Musicals hatte ich mich zwar schon im Rahmen meiner Bachelorarbeit 3 beschäftigt – dabei handelte es sich um ein amerikanisches Musical 4 , von dem ich eine aufführbare (bzw. sangbare) italienische Übersetzung verfasste –, meine Vorgehensweise war aber ha uptsäc hli c h „ ind ukti v“ g e w e se n: ich g in g von de n konkr e ten P roble men und Schwierigkeiten aus, auf die ich im Laufe der Übersetzung gestoßen war, um daraus übersetzerische Generalisierungen und Strategien zu formulieren. Überdies versuchte ich 1 Und auch teilweise auf Italienisch bei den konzertanten Aufführungen von 2004-2005 in Triest (vgl. 1.4). 2 Bruno Grassini, interviewt von Sylke Wohlschiess und Barbara Kern, August 2008, (http://www.musicalclub24.de/cms/kuenstler/darsteller/grassini-bruno/interview-zur-rolle-des-luigi-lucheni- in-elisabeth-berlin-august-2008.html, Zugriffsdatum: 22.08.2010). 3 „ T h ea tr e T r an s latio n : An I tal ian Ver s io n o f t h e M u s ical W ick ed ” ( Un i v er s i tà d eg li St u d i d i T o r in o , 2 0 0 9 . Betreuerin: Professor Vincenza Minutella). 4 Wicked, von Stephen Schwartz und Winnie Holzman (2003).

Laurea liv.II (specialistica)

Facoltà: Lingue e Letterature Straniere

Autore: Valeria Rosso Contatta »

Composta da 226 pagine.

 

Questa tesi ha raggiunto 390 click dal 15/09/2011.

Disponibile in PDF, la consultazione è esclusivamente in formato digitale.